Bündnisarbeit

 

Das Bündnis für Lebenslanges Lernen (BLLL) wurde am 20. Dezember 2011 konstituiert. Dem Bündnis gehören rund 40 baden-württembergische Dachverbände, Organisationen und Einzeleinrichtungen aus der allgemeinen, beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung sowie der betroffenen Ressorts an.

Seit 2012 arbeiten die Bündnispartnerinnen und Partner in mehreren Arbeits- und Fachgruppen zusammen, um die Kommunikation und Kooperation zwischen den Weiterbildungsträgern in Baden-Württemberg zu stärken, die Weiterbildungsbeteiligung benachteiligter Gruppen zu fördern, ein landesweites Netzwerk Weiterbildungsberatung aufzubauen sowie geeignete multimediale Instrumente für die Erwachsenenbildung zu prüfen und einzusetzen.

Dabei steht zunächst die Umsetzung der Handlungsempfehlungen der Enquetekommission Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft - Berufliche Bildung, Aus- und Weiterbildung / Teilbereich Weiterbildung - Drucksache 14/7400 (ab S. 231 ff.) im Vordergrund. Kernaufgabe in diesem Bereich ist die Implementierung und stetige Weiterentwicklung eines Landesprogramms Weiterbildung mit den Säulen "Programmförderung für Bildungsbenachteiligte" und "Landesnetzwerk Weiterbildungsberatung".

Federführendes Ressort für das Bündnis ist das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Beteiligt sind auch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie das Staatsministerium Baden-Württemberg.

Die Geschäftsstelle des Bündnisses wird von Frau Kiriakoula Damoulakis geleitet. Sie ist innerhalb des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg dem Referat Weiterbildung zugeordnet.

Bündnisurkunde

Weitere Informationen über die gemeinsamen Ziele der Bündnispartnerinnen und Partner finden Sie in der Bündnisurkunde (Vereinbarungstext: Bündnis für Lebenslanges Lernen, 31. Januar 2011).

Weiterbildungspakt

Im Dezember 2015 hat die Landesregierung gemeinsam mit 15 Verbänden und Organisationen sowie den Kirchen einen Weiterbildungspakt geschlossen, der die Grundlage für die Weiterbildungspolitik des Landes für die nächsten fünf Jahre sein wird. Zu den wichtigsten Zielen des Pakts zählen die Mitgestaltung der Digitalisierung und des digitalen Lernens, die Sicherung und der Ausbau der Grundbildung, die Förderung der Fortbildungsqualifizierung und Fachkräftesicherung, die Qualitätssicherung in der Weiterbildung, die Verbesserung der Weiterbildungsberatung, die Sicherung der Weiterbildungsförderung sowie die Stärkung der allgemeinen Weiterbildung oder auch der Familienbildung.

 

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