Drei Säulen des dreistufigen Qualifikationswegs des deutschen Bankenmarkts, bestehend aus Bankfachwirt, Bankbetriebswirte- und Management-Studium:
Bankfachwirt-Studium (geprüfter Bankfachwirt IHK)
Bankfachwirte beraten und betreuen anspruchsvolle Kunden und übernehmen Fach- und Führungsaufgaben in der Geschäftsstelle. Das Format mit Präsenzphasen im Wechsel mit Online-Elementen ermöglicht eine Berufstätigkeit in Vollzeit.
Betriebswirt-Studium
Das Studium baut auf den Inhalten des Bankfachwirt-Studiums auf und bereitet auf die Übernahme von verantwortungsvollen Fach- und Führungsaufgaben in den Banken vor.
Management-Studium
Das Studium richtet sich an hoch qualifizierte Nachwuchskräfte, die eine gehobene Fach- oder Führungskarriere anstreben.
Studium Versicherungsfachwirt (geprüfter Versicherungsfachwirt IHK)
Die Weiterbildung bereitet auf die mittlere Führungsebene vor. Im Präsenz- oder Online-Studium erfolgt eine Vertiefung wirtschaftlicher, rechtlicher und versicherungsfachlicher Kompetenzen und Erfahrungen zur Übernahme von qualifizierten Aufgaben in der Versicherungswirtschaft.
Studium Versicherungsbetriebswirt (DVA)
Die DVA bietet in Kooperation mit dem Institut für Versicherungswesen der Technischen Hochschule Köln und den BWV Regional ein verkürztes Aufbaustudium zum Versicherungsbetriebswirt an. Das Studium qualifiziert für die Übernahme anspruchsvoller Führungsaufgaben in der Versicherungswirtschaft und kann mit dem staatlich anerkannten Hochschulabschluss Bachelor of Arts (B.A.) abgeschlossen werden.
Ernährung
Für eine Weiterbildung wird in der Regel eine Berufsausbildung im Nahrungs- oder medizinischen Bereich vorausgesetzt:
Fitness
Qualifizierungen können entweder eine sportliche oder eine kaufmännische Ausrichtung haben. Bundeseinheitlich geregelt sind die Abschlüsse zum Fachwirt Fitness (IHK) und zum Sportlehrer.
Weitere Informationen
finden Sie bei Berufsverbänden und Forschungseinrichtungen:
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. www.dge.de
- Verband der Diplom-Oecotrophologen e.V. (VDOE) www.vdeo.de
- Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) www.bve-online.de
- VDL-Bundesverband Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. www.vdl.de
- Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE) www.dife.de
- Forschungsinstitut für Kinderernährung www.fke-do.de
Immer mehr Menschen in gesundheitsorientierten Berufen möchten Wellness als ein fortschrittliches Gesundheitsverständnis in ihre Arbeit einzubeziehen. Der Wellness-Verband erarbeitet ein Anforderungsprofil für Aus- und Weiterbildungsanbieter, um einen einheitlichen Standard aufzubauen. Informationen finden Sie auf www.wellnessverband.de
Übergreifende Informationen finden Sie über die Landesärztekammer BW auf www.aerztekammer-bw.de.
Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung
Die berufsbegleitende Fortbildung zum Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung ist eine Aufstiegsfortbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach § 1 Abs. 4 Berufsbildungsgesetz (BBiG). Es wird die Kompetenz erworben, Führungsfunktionen im Team des niedergelassenen Arztes oder anderer ambulanter Einrichtungen der medizinischen Versorgung wahrzunehmen. Fachwirte führen anspruchsvolle und spezialisierte Aufgaben in den Bereichen Medizin, Patientenbegleitung und Koordination sowie Praxisführung durch.
Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA / ZAH)
Fortbildungsinstitute in Baden-Württemberg: Das Zahnmedizinische Fortbildungszentrum Stuttgart (ZFZ), die Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe und das Fortbildungsforum (FFZ). Zahnmedizinischen Fachangestellten bieten sich folgende Aufstiegsfortbildungen:
- Fachkundlicher Nachweis „Prophylaxe“ / „Praxisverwaltung“
- Zahnmedizinische Fachassistenz / Prophylaxeassistenz (ZMF / ZMP)
- Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
- Bachelor Professional in Dentalhygiene
- Dentale/r Fachwirt/in
Weitere Informationen finden Sie bei der Landeszahnärztekammer BW auf www.lzk-bw.de sowie bei den Bezirkszahnärztekammern.
Tiermedizinische Fachangestellte
Für Tierarzthelfer/innen gibt es eine Reihe fachspezifischer Weiterbildungen, die als Grundlage für einen beruflichen Aufstieg angesehen werden können. In der Regel werden für den Zugang zu diesen Lehrgängen und Kursen die abgeschlossene Berufsausbildung sowie umfangreiche praktische Berufserfahrung vorausgesetzt.
Weitere Informationen finden Sie bei der Landestierärztekammer BW auf www.ltk-bw.de
Betriebswirte für Management im Gesundheitswesen
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat gemeinsam mit Vertretern aus Zahnärzte- und Ärztekammern sowie Berufsverbänden ein modulares Weiterbildungskonzept für Arzt- und Tierarzthelfer/innen und zahnmedizinische Fachangestellte entwickelt. Dieses bietet die Möglichkeit, sich für Management-, Personal- und Leitungsaufgaben insbesondere in größeren Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie des Veterinärwesens zu qualifizieren und einen Abschluss als Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen zu erwerben.
Weitere Informationen auf www.bibb.de
Weiterbildung / Qualifizierung
Nach einer Ausbildung mit einer staatlichen Prüfung haben Sie die Möglichkeit, in ambulanten und stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens zu arbeiten. Dies stellt eine gute Voraussetzung für die berufliche Weiterbildung in folgenden Bereichen dar:
- Pflegerische Leitung einer Station oder Einheit
- Rehabilitation
- Intensivpflege
- Operationsdienst / Endoskopiedienst
- Nephrologie
- Onkologie
- Psychiatrie
- Pflegelehrer
Informationen zum Thema Bildungspläne Fachschule für Weiterbildung in der Pflege
Studium im Pflegebereich / Pflegepädagogik und Pflegemanagement/Pflegedienstleistung
Studienangebot der Fakultät Soziale Arbeit, Bildung und Pflege der Hochschule Esslingen auf www.hs-esslingen.de
Studienangebot des Fachbereichs Pflege der Katholischen Fachhochschule Freiburg www.kh.freiburg.de

Bildnachweis: www.handwerk-mg.de/karriere.html
Die Weiterbildung zum Staatlich geprüfte/n Techniker/in dauert in Vollzeit 2 Jahre und setzt eine abgeschlossene Ausbildung sowie Berufserfahrung voraus (weitere Informationen an den Technikerschulen). Der Abschluss als staatlich geprüfter Techniker/in qualifiziert zu hochqualifizierten Fachkräften im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe und stellt ein ideales Karrieresprungbrett dar. Die Vielfalt der Technikerweiterbildungen ist groß und es kann aus zahlreichen Fachrichtungen ausgewählt werden.
Weitere Lehrgänge (Auflistung beispielhaft):
- Betriebswirt/in (HwO)
- Ausbildung der Ausbilder/innen (AEVO)
- Geprüfte(r) Kaufmännische(r) Fachwirt/in (HwO)
- Geprüfte(r) Fachmann/frau für kaufmännische Betriebsführung (HwO)
- Gebäudeenergieberater/in (HWK)
- Betriebsinformatiker/in
- Gestalter/in im Handwerk
Die Meisterprüfung ist nur für die selbstständige Ausübung eines sogenannten „Vollhandwerkes“ erforderlich. Die Zahl der dazu zählenden Gewerke wurde im Jahr 2004 von 94 auf 41 reduziert. Gewerbe, die nicht zu den Vollhandwerken zählen, bedürfen keiner Meisterprüfung, sondern müssen nur bei der Handwerkskammer angemeldet werden.
Zulassung
Zur Meisterprüfung wird nach § 49 Handwerksordnung (HwO) zugelassen, wer über eine abgeschlossene Ausbildung in einem Handwerksberuf verfügt (also die Gesellenprüfung bestanden hat) oder einen gleichwertigen Ausbildungsabschluss vorweisen kann.
Eine Auflistung der zulassungspflichtigen und zulassungsfreien Handwerke kann den Anlagen A und B der Handwerksordnung (HwO) entnommen werden.
Inhalt und Prüfung
- Teil I: Fachpraxis
- Teil II: Fachtheorie
- Teil III: betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtlichen Kenntnisse
- Teil IV: berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse
In welchen Berufen Ihre Handwerkskammer Meisterprüfungen abnimmt, erfahren Sie bei Ihrer Handwerkskammer.
Die Meisterprüfung kann auch an einer Meisterschule (einjährige Vollzeitschule) abgelegt werden. Einen Überblick über die Meisterschulen in Deutschland bietet das Deutsche Handwerksblatt. Angegeben sind Meisterschulen der Handwerkskammern und anderer (privater) Bildungsstätten sowie Informationen darüber, ob es bei der jeweiligen Schule einen Prüfungsausschuss zu Ihrem Meisterberuf gibt und welche Prüfungsteile angeboten werden.
Förderung
Absolventinnen und Absolventen einer Meisterprüfung können eine Prämie von 1.500 Euro erhalten. Die Meisterprämie soll dem Fachkräftemangel im Handwerk entgegenwirken und beim Schritt in die Selbstständigkeit unterstützen. Die Prämie kann bei der zuständigen Handwerkskammer beantragt werden.
Management im Handwerk (MiH): Berufsabschluss, Management Assistent/-in und ein europaweit anerkanntes Sprachzertifikat. Das Angebot richtet sich an junge Menschen mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife, die ihr Berufsziel in der Übernahme eines Unternehmens sehen oder im Einstieg in eine führende Position im Holzbau. Anbieter sind regionale Berufsschulen. Mehr Informationen und eine Übersicht der Anbieter finden Sie auf www.bibb.de/ausbildungplus/de.
Bachelor BWL-Handwerk: Dualer Studiengang an der Dualen Hochschule Stuttgart. In drei Jahren qualifiziert dieser Studiengang zur Führungskraft. www.dhbw-stuttgart.de
Bachelor Betriebswirtschaftslehre und Management (B.A.) – Fachrichtung KMU- und Handwerksmanagement
Die HWK Konstanz bietet in Kooperation mit der Allensbach Hochschule seit 2019 die Möglichkeit eines Online-Studiums für Beschäftigte an. Handwerksmeister erhalten in der Fachrichtung KMU- und Handwerksmanagement Teile ihrer Meisterprüfung anerkannt. www.allensbach-hochschule.de
Bachelor of Business Administration (BBA)
berufsbegleitendes Studium an allen Handwerkskammern in Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule als Präsenzunterricht mit Selbstlernteilen. Wurde das Studium zum Betriebswirt (GA/HWK/HWO) erfolgreich abgeschlossen, werden Teile des Grundstudiums angerechnet.
Weitere Informationen: handwerk-bw.de
Die Unternehmerfrauen im Handwerk organisieren fachspezifische Seminare, Vorträge und Workshops und setzen sich für die Anerkennung der Leistung von Unternehmerinnen und Unternehmerfrauen im Handwerk ein. Arbeitskreise in Baden-Württemberg
Mit einem Berufsabschluss im landwirtschaftlichen Bereich bieten sich Weiterbildungsmöglichkeiten an verschiedenen Fachschulen für Landwirtschaft in Baden-Württemberg an. Weitere Informationen finden Sie auf www.landwirtschaft-bw.de
Mit einem Berufsabschluss im hauswirtschaftlich-pflegerisch-sozialpädagogischen Bereich (und entsprechenden Voraussetzungen) bieten sich folgende Weiterbildungen an:
- Meister/in der Hauswirtschaft
- Geprüfte(r) Fachhauswirtschafter/in
- Staatlich geprüfte(r) Wirtschafter/in
- Staatlich geprüfte(r) Hauswirtschaftliche(r) Betriebsleiter/in
- Staatlich geprüfte(r) und anerkannte(r) Dorfhelfer/in
- Familienpfleger/in
- Staatlich geprüfte(r) Assistent/in in hauswirtschaftlichen Betrieben
- Staatlich geprüfte(r) Fachwirt/in für Organisation und Führung
Übersicht Berufe in der Hauswirtschaft
Mit Fachhochschulreife und Lehre im hauswirtschaftlich-pflegerisch-sozialpädagogischen Bereich bzw. Hochschulreife bieten sich folgende Studiengänge an
- Sozialpädagogik
- Ernährungswissenschaften
- Kinder- und Jugendarbeit
- Haushaltsökonomie
- Ökotrophologie
Mit Fachhochschulreife und Lehre im landwirtschaftlichen Bereich bzw. Hochschulreife bieten sich folgende Studiengänge an
- Agrarwirtschaft
- Forstwirtschaft
- Diplom-Landwirtschaftsarchitekt
- Allgemeine Agrarwissenschaften
- Agrarbiologie
Studieren in Baden-Württemberg
Die Lehrgänge zum Fachwirt oder Fachkaufmann/-frau gehen von Vorkenntnissen aus, die dem Niveau der kaufmännischen Abschlussprüfung entsprechen. Sollten Sie sich nicht sicher fühlen in Buchführung, Recht oder im kaufmännischen Rechnen, besuchen Sie den Einführungslehrgang. Sie erleichtern sich dadurch die Teilnahme und können dem Unterrichtsstoff im eigentlichen Lehrgang ohne große Probleme folgen.
Ob und an welchen IHK-Standorten die unten aufgeführten IHK-Abschlüsse angeboten werden, können Sie in der Kursdatenbank recherchieren.

Österreich, Luxemburg und Deutschland haben europäische IHK-Zertifikate entwickelt. Folgende Lehrgänge des DIHK, der DIHK-Bildungs-GmbH und der Wirtschaftskammer Österreich sind entstanden:
- Europäischer Officemanager (IHK)
- Europäischer Marketingmanager (IHK)
- Europäischer Exportmanager (IHK)
- EnergieManager (IHK) / European EnergyManager
Weitere Informationen: Suchassistent ISA der IHK.
Die berufliche Fortbildung zum Industriemeister ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Die Fortbildung ist entweder bundesweit einheitlich durch eine Rechtsverordnung des Bundes oder durch Rechtsvorschriften einzelner Industrie- und Handelskammern festgelegt. Sie erfolgt an Bildungseinrichtungen im Bereich von Industrie und Handel.
In welchen Fachrichtungen eine Weiterbildung möglich ist, finden Sie auf dem Portal BERUFENET www.arbeitsagentur.de/berufenet
Betriebswirt – Bank / Handel / Kraftfahrzeuge / Sozialwesen / Verwaltung
Controller
Fachassistent – Digitalisierung und IT-Prozesse / Land- und Forstwirtschaft / Lohn und Gehalt / Rechnungswesen und Controlling
Fachberater – Finanzdienstleistungen
Fachkaufmann – Personal / Vertrieb
Fachkraft – EDV-gestützte Unternehmensführung
Fachmann – Bürokommunikation / Versicherungsvermittlung / kaufmännische Betriebsführung
Fachwirt – Bahnbetrieb / Finanzberatung / Sozial- und Gesundheitswesen / Handel / Sport / Industrie / Immobilien / E-Commerce / Bank / IT/ …
Finanzbuchhalter
Personalreferent
Steuerberater
Technischer Betriebswirt / Fachkaufmann / Fachwirt
Wirtschaftsförderer
Eine Übersicht über kaufmännische Weiterbildungen finden Sie auf dem Portal BERUFENET auf www.arbeitsagentur.de/berufenet
Ihre passende Weiterbildung finden Sie auf dem Portal BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit auf www.arbeitsagentur.de/berufenet
Mit Fachhochschulreife und Lehre im kaufmännischen Bereich bzw. Hochschulreife bieten sich verschiedene Studiengänge an. Durch den Nachweis einer Eignungsprüfung können bestimmte Berufsgruppen wie z.B. Erzieher, Heilpädagogen sowie Alten- und Krankenpfleger die Zugangsberechtigung für berufsnahe Studiengänge erwerben (eingeschränkter Hochschulzugang).
Die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg hat in den vergangenen Jahren zunehmend mit einem Mangel an qualifizierten Fachkräften zu kämpfen. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an das Planen und Bauen deutlich. Gefragt sind zunehmend Kenntnisse im Umgang mit vernetzten Gebäudetechnologien, neuen Baustoffen, erneuerbaren Energien und digitalen Schnittstellen zwischen Gewerken.
Das Projekt Kompetenznetzwerk für Innovatives Bauen (KomNet-InnoBau) setzt an dieser Stelle an.
Im Projektverbund wurden praxisnahe Weiterbildungsmodule zu den Themen Zirkuläres Bauen, Building Information Modeling (BIM), Klimapositives Bauen sowie Serielle Bauweisen entwickelt.
Die Module richten sich an Fach- und Führungskräfte entlang des gesamten Bauprozesses. Angesprochen sind Handwerkerinnen und Handwerker sowie Beschäftigte im Bauhaupt- und Baunebengewerbe, ebenso Architektinnen, Architekten, Planerinnen und Planer. Auch Energieberaterinnen und Energieberater profitieren von den Inhalten. Ergänzt wird die Zielgruppe durch Mitarbeitende von Institutionen, die Bauprojekte begleiten oder genehmigen.
Interessierte finden die einzelnen Weiterbildungsmodule auf den jeweiligen Anbieterprofilen:
Das Projekt KomNet-InnoBau wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.

Landeslotsenstelle Transformationswissen BW
Im aktuellen Umbruch der Automobilwirtschaft stehen insbesondere mittelständische Unternehmen der Zuliefererindustrie und des Kfz-Gewerbes vor großen Herausforderungen, sei es im Bereich der zukünftigen Entwicklung des Geschäftsmodells, der Mitarbeiterqualifizierung oder der generellen Ausrichtung der Unternehmensstrategie. Hier setzt die neue Landeslotsenstelle Transformationswissen BW mit ihren gebündelten Angeboten an und zeigt Unterstützungsangebote auf: www.transformationswissen-bw.de
In einer Datenbank sind Fort- und Weiterbildungsangebote aufgeführt, die thematisch relevante Inhalte für die Automobilwirtschaft in Baden-Württemberg aufzeigen. Es werden Angebote gelistet, die entweder in Baden-Württemberg vor Ort stattfinden, oder online durchgeführt werden.
Die Lotsenstelle ist bei der e-mobil BW GmbH – Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg angesiedelt und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft gefördert.
Verbund für Technologie und Bildung (vtb)
Der Verbund für Technologie und Bildung (vtb) ist einer von 53 Weiterbildungsverbünden in Deutschland. Ziel der Weiterbildungsverbünde ist es, hauptsächlich KMU bei der Planung, Organisation und Ausgestaltung beruflicher Weiterbildung zu unterstützen. Der vtb fokussiert sich auf die Region Bodensee-Oberschwaben. Gefördert wird der Verbund vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Der Schwerpunkt des Verbunds für Technologie und Bildung liegt auf der Entwicklung der zukünftigen Kompetenzen in Unternehmen, insbesondere in der Automobil- und Zulieferindustrie, damit Führungskräfte und Mitarbeitende für den immer schneller werdenden technologischen Wandel bestmöglich qualifiziert sind. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Unternehmen in der Region bedarfsgerechte Lösungen für strukturierte Weiterbildungsmaßnahmen zu entwickeln.
Der Verbund versteht sich als Wegbereiter für Unternehmen für die digitale Transformation. Dabei bieten die Experten des Verbunds verschiedene Unterstützungs- und Begleitmöglichkeiten: Bildungsbedarfe ermitteln, Qualifizierungskonzept definieren, Sensibilisierung und Training
Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier: Weiterbildungsverbund vtb (weiterbildungsverbund-vtb.de)

Seit dem Wintersemester 2010/2011 sind Meister, Absolventinnen und Absolventen gleichwertiger Fortbildungsabschlüsse beim Hochschulzugang den Abiturientinnen und Abiturienten gleichgestellt. Sonstige qualifizierte Berufstätige ohne formale Hochschulreife sind zur Aufnahme eines Studiums an allen Hochschulen in einem ihrer beruflichen Ausbildung fachlich entsprechenden Studiengang berechtigt.
Studieninteressierte mit besonderer beruflicher Qualifikation können auch ohne schulische Studienberechtigung studieren. An baden-württembergischen Hochschulen gibt es zwei Zugangswege:
1.) Allgemeiner Hochschulzugang für Absolventen einer anerkannten beruflichen Aufstiegsfortbildung, beispielsweise Meister oder Fachwirt
2.) Fachgebundener Hochschulzugang über eine berufliche Qualifikation und eine Eignungsprüfung (Zugangsweg für beruflich Qualifizierte mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung und dreijähriger Berufserfahrung für ein fachlich entsprechendes Studium)
In der Online-Datenbank finden Sie alle Hochschulen in Baden-Württemberg, deren Studiengänge, Abschlussarten und Prüfungsordnungen sowie einen Überblick über die verschiedenen Zugangswege und spezielle Voraussetzungen für einzelne Studiengänge.
- Schriftlicher Nachweis über die Teilnahme an einer auf den angestrebten Studiengang bezogenen studienfachlichen Beratung
- Eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung und eine in der Regel mindestens 3-jährige Berufserfahrung
- Bestandene Eignungsprüfung
Ansonsten gelten die gleichen allgemeinen Voraussetzungen wie für den Direktzugang.