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165.000 Menschen durch das Aufstiegs-BAföG gefördert

07.07.2018
Statistisches Bundesamt veröffentlicht amtliche Statistik für das Jahr 2017 / Karliczek: „Ich bin überzeugt vom Aufstiegs-BAföG und will es ausbauen!“

Heute hat das Statistische Bundesamt die amtliche Statistik zum Aufstiegs-BAföG für das Jahr 2017 vorgestellt. Die Jahresstatistik weist nach zwei Jahren wieder einen Anstieg der Geförderten aus. Die Zahl der Förderungen stieg um 1,7 Prozent auf knapp 165.000. 2016 erfolgte die Novellierung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG). Aus dem bewährten „Meister-BAföG“ wurde das moderne Aufstiegs-BAföG. Ziel war es, den Aufstieg in der beruflichen Bildung etwa zum Meister mit modernisierten Förderstrukturen, höheren Fördersätzen und Zuschussanteilen attraktiver zu machen, die Zielgruppen noch besser zu erschließen und die Trendumkehr bei den zurückgehenden Förderzahlen zu schaffen.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek betonte: „Die Weiterbildung im dualen System ist mir ein Herzensanliegen. Möglichst viele junge Menschen sollen wissen, dass sich die berufliche Weiterbildung lohnt. Die positiven Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Das Aufstiegs-BAföG ist das größte berufliche Karriereprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ich freue mich, dass 165.000 Menschen gefördert wurden. Die klare Botschaft ist: Mut zum Aufstieg in der beruflichen Bildung lohnt sich. Fortbildungen wie der „Meister“ zahlen sich vielfach aus. Mit dem Aufstiegs-BAföG stärken wir dabei allen Geförderten den Rücken. Das Förderprogramm steht stellvertretend für die vielfältigen Möglichkeiten in der beruflichen Bildung. Ich bin überzeugt vom Aufstiegs-BAföG und will es in dieser Legislaturperiode mit 350 Millionen Euro weiter ausbauen!“

Das AFBG wurde im Jahr 1996 eingeführt. Seitdem wurden bis Ende des Jahres 2017 mehr als 2,2 Millionen berufliche Aufstiege zu Führungskräften, Mittelständlern und Ausbildern für Fachkräfte von morgen mit einer Förderleistung von insgesamt rund 8,6 Milliarden Euro ermöglicht.

Mehr: bmbf.de