Ausbildung zum Traumatherapeuten / zur Traumatherapeutin (BZ)

Kurs-ID 222-103
Datum 26.01.2023 bis 28.10.2023
Dauer Do-Sa 26.-28.01. / 16.-18.03. / 11.-13.05. / 13.-15.07. / 14.-16.09. / 26.-28.10.23, 10:00-17:00 Uh
Kosten 1.950,00 €
Zielgruppe Sie richtet sich an Therapeut:innen und Fachkräfte folgender Berufsgruppen: Pädagog:innen, Ärzt:innen, Physio- und Ergotherapeut:innen, medizinisches Fachpersonal, Erzieher:innen, Lehrer:innen, Heilpraktiker:innen und Psychotherapeut:innen,…, und an alle, die mit Menschen arbeiten, die unter den Folgen von chronischen Verletzungen, psychischen und physischen Traumatisierungen leiden.
Bildungsart Allgemeinbildung
Präsenzkurs Keine Angabe.
mind. Teilnehmerzahl k. A.
max. Teilnehmerzahl k. A.
Dozent Peter Gerecke, Andrea Höppner
spezielles Angebot für Dozenten Keine Angabe.
Veranstaltungsort
 
Hospitalhof Stuttgart
Büchsenstr. 33
70174 Stuttgart

 

AbendkursBildungsgutscheinBarierrefreier Zugang
k. A.k. A.k. A.

 

Beschreibung
In vielen Arbeitsbereichen des pädagogischen, medizinischen und therapeutischen Bereichs treffen wir auf traumatisierte Menschen. Damit die Begegnungen mit ihnen respektvoll und ressourcenorientiert ablaufen können, ist es wichtig, über spezifische Kenntnisse der Traumatherapie zu verfügen und darüber hinaus entsprechende Methoden zu kennen, mit denen wir auf die Betroffenen professionell und wertschätzend eingehen können.
Die Ausbildung umfasst unterschiedliche Modelle, die in der traumatherapeutischen Behandlung und Therapie wirksam sind.

Zielgruppe
Sie richtet sich an Therapeut:innen und Fachkräfte folgender Berufsgruppen: Pädagog:innen, Ärzt:innen, Physio- und Ergotherapeut:innen, medizinisches Fachpersonal, Erzieher:innen, Lehrer:innen, Heilpraktiker:innen und Psychotherapeut:innen,…, und an alle, die mit Menschen arbeiten, die unter den Folgen von chronischen Verletzungen, psychischen und physischen Traumatisierungen leiden.

Inhalte
Die Weiterbildung gliedert sich in sechs Module mit folgenden Inhalten:
- Einführung in Beratung, therapeutische Gesprächsführung, Anamneseerhebung, Fragemodelle/-techniken, Verwendung von kreativen Medien aus der Gestalttherapie;
- Was ist ein Trauma? Erklärung und Auseinandersetzung mit dem Begriff »Trauma« unter neurobiologischen Gesichtspunkten;
- Psychische und psychosomatische Erkrankungen nach dem ICD 10;
- Neueste Kenntnisse der Bindungsforschung
- Erlernen von unterschiedlichen Formen der Entspannung: Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Achtsamkeitsübungen, chinesische Heilgymnastik, Feldenkrais;
- Übungen aus der Körpertherapie: Atemtechniken, energetische Balancetechniken, Körperausdruck/-bewegungen; Schulen der Körperwahrnehmung;
- Traumatherapeutische Methoden zur Stabilisation, Ressourcenarbeit, Distanzierungsmethoden, Erlernen und Vermitteln von Selbstkontrolle und Entwicklung von Alternativen zur inneren und äußeren Sicherheit, zur Deeskalation und Affektregulation;
- Techniken zur Krisenintervention;
- Spezifische Methoden aus NLP, Gestalttherapie wie Bildschirm/Fernsehtechnik, Sicherer Ort, Imagination, Phantasiereisen, TimeLine, Stuhlarbeit mit inneren Anteilen;
- EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing) zur Stabilisation (langsames bilaterales Stimulieren) und Konfrontation (Prozessieren); EMI (Eye Movement Integration)
- Supervision/Reflexion der Umstzung der traumatherapeutischen Methoden in den beruflichen Kontext;
- Einladung von mehreren Gastdozenten, die im traumatherapeutischen Bereich tätig sind;
Die Ausbildung hat das Ziel, die TN zu befähigen, bei Menschen innerhalb ihres Arbeitskontextes starke Verletzungen, hohes Stresslevel, Traumatisierungen zu erkennen und ressourcenorientiert und professionell mit dem Thema umzugehen. Die TN lernen, gezielt entsprechende Methoden in ihren Begegnungen mit den KlientenInnen einzusetzen: Körperorientierte Therapeut:innen können sich spezielle Gesprächsmodelle und traumatherapeutische Methoden zu eigen machen, Gesprächstherapeut*innen machen sich mit dem Körpererleben ihres Klientels vertraut und lernen, spezielle körpertherapeutische Mittel einzusetzen.
Da ein Trauma immer sowohl ein körperliches als auch ein psychisches Geschehen darstellt, ist es unerlässlich, ganzheitlich beide Ebenen in der Therapie zu berücksichtigen. In dieser Fortbildung werden die TN mit allen Ebenen vertraut gemacht und an gezielt eingesetzte therapeutische Interventionen (Thema: »wann wird stabilisiert, wann prozessiert und konfrontiert?«) herangeführt. Sie können so ihre Sicherheit und Handlungsfähigkeit im Umgang mit traumatisierten Menschen erhöhen.

Zertifizierung:
Traumatherapeut:in
(Anerkannt durch die Europäische Gesellschaft für Traumatherapie und EMDR e.V.)
und / oder
Therapist for psychic Trauma and Mental Health (TTMH Education)
Zertifizierung durch Dr. Christina Hall (USA)
(Zertifizierungsgebühren für die amerikanische Zertifizierung: 40,00€)
Für Teilnehmer:innen mit pädagogischer, sozialpädagogischer und erzieherischer Ausbildung, kann die Zusatzqualifikation:
Traumapädagoge/Traumapädagogin oder über Frau Dr. Hall: Pädagog-Trauma-Therapist
erworben werden.

 

Schlagworte
ausbildung, therapie, trauma

 

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