Innendämmung im Bestand

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Kurs-ID IDIB-12
Datum 12.01.2023
Dauer 1 Tag
Unterrichtszeiten 09:30-17:00 Uhr
Kosten 356,00 €
Zielgruppe Architekten, Ingenieure, Energieberater
Bildungsart Fortbildung/Qualifizierung
Unterrichtsform Hybrid Learning
Präsenzkurs Keine Angabe.
mind. Teilnehmerzahl k. A.
max. Teilnehmerzahl k. A.
URL des Kurses Details beim Anbieter
Anmelde URL des Kurses Direkte Anmeldung beim Anbieter
spezielles Angebot für Dozenten Keine Angabe.
Veranstaltungsort
 
Seminarort in Ostfildern/online
folgt
73760 Ostfildern

 

AbendkursBildungsgutscheinBarierrefreier Zugang
k. A.k. A.k. A.

 

Beschreibung
Zum Thema
Der Einbau von Innendämmungen wird zur Verbesserung des Wärmeschutzes in der Regel dann angewendet, wenn andere Möglichkeiten der Anordnung von Wärmedämmschichten ausscheiden. Bei Gebäuden z. B., die keine bauliche Veränderung der Fassadenansicht erlauben wie Sichtfachwerk, Sichtmauerwerk, Stuckfassaden usw. ist dies oft die einzige Möglichkeit zur Reduzierung der Transmissionswärmeverluste. Die Innendämmung wird jedoch vielfach auch mit Bauschäden in Verbindung gebracht. Auf Grund der bekannten feuchtetechnischen Risiken ist eine besonders sorgfältige Planung und gewissenhafte Ausführung erforderlich.
Regelwerke für Innendämmungen im Bestand sind für bestimmte Konstruktionen wie z. B. Fachwerk bereits umfassend erarbeitet worden; für Konstruktionen allgemein befinden sie sich aktuell noch in der Erarbeitungsphase. Derzeit liegen die WTA-Merkblätter 8-5 „Fachwerkinstandsetzung nach WTA V: Innendämmungen“ und 6-4 „Innendämmungen im Bestand: Planungsleitfaden“ als so genannte Blaudrucke vor. Sie werden als „roter Faden“ dem Seminar zugrunde gelegt.
Die Planung und Bemessung von Innendämmungen, die durch das Gebäude bedingten Instandsetzungsgrenzen, die Materialauswahl und die Ausführung, die baubegleitende Qualitätskontrolle, die Behandlung von Bauteilanschlüssen u.v.m. sind wesentliche Einflussfaktoren auf die Gesamtqualität einer Innendämmmaßnahme. Mit Kenntnis dieser Parameter und der richtigen Vorgehensweise ist es möglich, das Schadensrisiko bei dieser Art der energetischen
Ertüchtigung von Außenwänden zu minimieren. Wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtung von Innendämmsystemaufbauten, entlang der gesamten Wertschöpfungskette, damit diese Form der energetischen Ertüchtigung von Bestandsgebäuden diese nicht dauerhaft schädigt.

Inhalte
- Zielsetzungen von Innendämmmaßnahmen und Anforderungen der EnEV
- Allgemeine und besondere Anforderungen des Gebäudebestandes
- Vor- und Nachteile von Innendämmungen – Vergleich mit Außendämmungen
- Einflussgrößen der Bemessung und Dimensionierung
- Bedeutung der Bestandsaufnahme und Vorgehen bei der Materialauswahl
- Entscheidungsfindung für geeignete Innendämmmaterialien
- Praktische Anforderungen und Ausführungsdetails
- Situationen ohne bzw. mit besonderem feuchtetechnischem Nachweis
- Besondere Anschlusspunkte wie Wärmebrücken usw.
- Fehlerrisiken und Schadenspotentiale anhand ausgewählter Praxisbeispiele
- Möglichkeiten der Kombination von Innendämmungen mit anlagentechnischen Komponenten

Die WTA-Merkblätter 8-5 „Fachwerkinstandsetzung nach WTA V: Innendämmungen“ und 6-4 „Innendämmungen im Bestand: Planungsleitfaden“ werden als „roter Faden“ dem Seminar zugrunde gelegt.

 

Schlagworte
energieeffizienz, energieberater, bestandsschutz, architekten, innendaemmung, akademie der ingenieure, baudenkmal

 

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