Handwerk admin 2018-10-09T17:43:00+02:00

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“Bachelor of Business Administration” an allen Handwerkskammern in Baden-Württemberg

Die Kammern bieten das berufsbegleitende Studium zum Bachelor of Business Administration (BBA) in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule und dem Management-Zentrum der Handwerkskammer Konstanz in Villingen an. Die Studenten erwerben damit einen international anerkannten Universitätsabschluss.

„Economic Bachelor of Business Administration (BBA)“ an der Gewerbeakademie Konstanz

Ohne Abitur oder Fachhochschulreife wird mit diesem Studiengang der Hochschulzugang ermöglicht und eröffnet so vielfältige Perspektiven. Allen Absolventen, die Ihr Studium zum Betriebswirt (GA/HWK) erfolgreich abgeschlossen haben, wird das Grundstudium voll angerechnet. Das bedeutet konkret für Sie, daß Sie in nur 1 ½ Jahren Ihren BBA-Abschluss haben können.

Abiturienten im Handwerk

  • Mit der branchenübergreifenden Zusatzqualifikation „Handwerk plus“ erlernen Abiturienten einen Beruf und eignen sich gleichzeitig betriebswirtschaftliches Wissen an.
  • Verbindung von Lehre und Studium: durch das „FH-Studiumplus“ haben Abiturienten oder Absolventen mit Fachhochschulreife die Möglichkeit, parallel zum Studium eine Berufsausbildung in einem Handwerksberuf abzuschließen. Das Vorpraktikum sowie das erste und zweite Praxissemester werden im ausgewählten Betrieb absolviert. Mit Beginn des ersten theoretischen Semesters erfolgt die Immatrikulation an der Fachhochschule. Schon bei Beginn der Praxisausbildung (die mindestens 360 Tage umfassen muss) ist der Studienplatz sicher. Dafür entfällt die Berufsschulpflicht.
  • Diplom-Gestalter (HWK): In einem in Baden-Württemberg einmaligen Werkstudiengang kann hier erlernt werden, wie wichtig das Wissen über Form, Farbe und Designprozess für den beruflichen Alltag ist. Außerdem erhalten die Absolventen ein fundiertes Marketing-Wissen.
  • Studiengang Handwerk (nur an der Berufsakademie Stuttgart): In drei Jahren qualifizieren sich Abiturienten mit diesem Studiengang zur Führungskraft. Zu dem handwerkliche Können, das im Unternehmen vermittelt und erlernt wird, kommt noch betriebswirtschaftliches Wissen hinzu. Beides wird miteinander verflochten, wodurch Theorie und Praxis miteinander verschmolzen werden.

Ausführliche Beschreibungen

In der Online-Datenbank finden Sie alle Hochschulen in Baden-Württemberg, deren Studiengänge, Abschlussarten und Prüfungsordnungen, sowie einen Überblick über die verschiedenen Zugangswege und spezielle Voraussetzungen für einzelne Studiengänge.

Die neue IT-Weiterbildung

Das neue IT-Weiterbildungssystem basiert auf Weiterbildung am Arbeitsplatz: ArbeitsProzessOrientiert (APO). So wird die Qualifizierung anhand realer betrieblicher Projekte durchgeführt.

Nach der Ausbildung in einem IT-Beruf kann die Weiterbildung zum IT-Spezialisten, Operativen Professional oder Strategischen IT-Professional erfolgen. Auch Seiteneinsteiger haben hiermit die Chance, im Rahmen des IT-Weiterbildungssystems das gewonnene Wissen zu systematisieren, zu reflektieren und gezielt zu erweitern. Mit europaweit verwertbarem Abschluss.

Information über den Zugang Berufstätiger zu einem Studium nach den Bestimmungen des Landeshochschulgesetzes (LHG) sowie der Berufstätigenhochschulzugangsverordnung (BerufsHZVO): MWK-Informationsschrift zum Hochschulzugang für Berufstätige (pdf)

Studieninteressierte mit besonderer beruflicher Qualifikation können auch ohne schulische Studienberechtigung studieren. An baden-württembergischen Hochschulen gibt es zwei Zugangswege:

1.) Allgemeiner Hochschulzugang für Absolventen einer anerkannten beruflichen Aufstiegsfortbildung, beispielsweise Meister oder Fachwirt

2.) Fachgebundener Hochschulzugang über eine berufliche Qualifikation und eine Eignungsprüfung (Zugangsweg für beruflich Qualifizierte mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung und dreijähriger Berufserfahrung für ein fachlich entsprechendes Studium)

Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte beantragen (Serviceportal Baden-Württemberg)

Zur Meisterprüfung wird zugelassen:

  • wer eine Gesellenprüfung oder eine entsprechende Abschlussprüfung in dem Handwerk bestanden hat, in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll oder
  • wer in einem anderen Handwerk die Gesellenprüfung oder in einem anerkannten Ausbildungsberuf die Abschlussprüfung bestanden hat und in dem Handwerk in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll eine mehrjährige Tätigkeit ausgeübt hat. Der erfolgreiche Abschluss einer Fachschule ist bei einjährigen Fachschulen mit einem Jahr, bei mehrjährigen Fachschulen mit zwei Jahren auf die Berufstätigkeit anzurechnen. Der Nachweis einer Berufstätigkeit bei der Zulassung zur Meisterprüfung entfällt, wenn bereits eine Meisterprüfung oder eine der handwerklichen Meisterprüfung entsprechende Prüfung nach dem Berufsbildungsgesetz abgelegt wurde.

Die Meisterprüfung ist nur für die selbstständige Ausübung eines so genannten „Vollhandwerkes“ erforderlich. Die Zahl der dazu zählenden Gewerke wurde im Jahre 2004 von 94 auf 41 reduziert. Gewerbe, die nicht zu den Vollhandwerken zählen, bedürfen keiner Meisterprüfung, sondern müssen nur bei der Handwerkskammer angemeldet werden.

Inhalt der Meisterprüfung:

  • praktische Prüfung (Teil I)
  • Prüfung der fachtheoretischen Kenntnisse (Teil II)
  • Prüfung der wirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse (Teil III)
  • Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse (Teil IV)
zulassungspflichtige Gewerke zulassungsfreie Gewerke
Bäcker Behälter- und Apparatebauer
Elektrotechniker Buchbinder
Feinwerkmechaniker Damen- und Herrenschneider
Fleischer Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
Friseure Fotografen
Informationstechniker Galvaniseur
Installateur- und Heizungsbauer Holzblasinstrumentenmacher
Karosserie- und Fahrzeugbauer Keramiker
Klempner Klavier- und Cembalobauer
Konditoren Modellbauer
Kraftfahrzeugtechniker Modisten
Landmaschinenmechaniker Müller
Maler und Lackierer Orgel- und Harmoniumbauer
Maurer und Betonbauer Sattler und Feintäschner
Metallbauer Schilder- und Lichtreklamehersteller
Ofen- und Luftheizungsbauer Siebdrucker
Orthopädietechniker
Stuckateure
Tischler
Zahntechniker
Zimmerer

In welchen Berufen Ihre Handwerkskammer Meisterprüfungen abnimmt, erfahren Sie bei Ihrer Handwerkskammer.

Die Meisterprüfung kann aber auch an einer Meisterschule (einjährige Vollzeitschule) abgelegt werden.

Einen Überblick über die Meisterschulen in Deutschland bietet das Deutsche Handwerksblatt auf seiner Website. Angegeben sind Meisterschulen der Handwerkskammern und anderer Bildungsstätten, beispielsweise die privaten.

Außerdem erhalten Sie Informationen darüber, ob es bei der jeweiligen Schule einen Prüfungsausschuss zu Ihrem Meisterberuf gibt und welche Prüfungsteile angeboten werden (Fachpraxis, Fachtheorie, Betriebswirtschaft & Recht, Berufs- & Arbeitspädagogik). Daneben finden Sie dort Angaben zur zeitlichen Organisation, also ob die Kurse berufsbegleitend oder ganztägig stattfinden.

Diese Auflistung ist beispielhaft.

Ausbildung der Ausbilder/innen (AEVO)
Berufs- und Arbeitspädagogischer Lehrgang
Design-Management
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
KFZ-Servicetechniker