Handwerk admin 2017-11-06T14:23:01+01:00

Handwerk

“Bachelor of Business Administration” an allen Handwerkskammern in Baden-Württemberg

Die Kammern bieten das berufsbegleitende Studium zum Bachelor of Business Administration (BBA) in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule und dem Management-Zentrum der Handwerkskammer Konstanz in Villingen an. Die Studenten erwerben damit einen international anerkannten Universitätsabschluss.

„Economic Bachelor of Business Administration (BBA)“ an der Gewerbeakademie Konstanz

Ohne Abitur oder Fachhochschulreife wird mit diesem Studiengang der Hochschulzugang ermöglicht und eröffnet so vielfältige Perspektiven. Allen Absolventen, die Ihr Studium zum Betriebswirt (GA/HWK) erfolgreich abgeschlossen haben, wird das Grundstudium voll angerechnet. Das bedeutet konkret für Sie, daß Sie in nur 1 ½ Jahren Ihren BBA-Abschluss haben können.

Abiturienten im Handwerk

  • Mit der branchenübergreifenden Zusatzqualifikation „Handwerk plus“ erlernen Abiturienten einen Beruf und eignen sich gleichzeitig betriebswirtschaftliches Wissen an.
  • Verbindung von Lehre und Studium: durch das „FH-Studiumplus“ haben Abiturienten oder Absolventen mit Fachhochschulreife die Möglichkeit, parallel zum Studium eine Berufsausbildung in einem Handwerksberuf abzuschließen. Das Vorpraktikum sowie das erste und zweite Praxissemester werden im ausgewählten Betrieb absolviert. Mit Beginn des ersten theoretischen Semesters erfolgt die Immatrikulation an der Fachhochschule. Schon bei Beginn der Praxisausbildung (die mindestens 360 Tage umfassen muss) ist der Studienplatz sicher. Dafür entfällt die Berufsschulpflicht.
  • Diplom-Gestalter (HWK): In einem in Baden-Württemberg einmaligen Werkstudiengang kann hier erlernt werden, wie wichtig das Wissen über Form, Farbe und Designprozess für den beruflichen Alltag ist. Außerdem erhalten die Absolventen ein fundiertes Marketing-Wissen.
  • Studiengang Handwerk (nur an der Berufsakademie Stuttgart): In drei Jahren qualifizieren sich Abiturienten mit diesem Studiengang zur Führungskraft. Zu dem handwerkliche Können, das im Unternehmen vermittelt und erlernt wird, kommt noch betriebswirtschaftliches Wissen hinzu. Beides wird miteinander verflochten, wodurch Theorie und Praxis miteinander verschmolzen werden.

Ausführliche Beschreibungen

Österreich, Luxemburg und Deutschland entwickeln europäische IHK-Zertifikate, die schnell und unbürokratisch mehr Transparenz und Freizügigkeit bei vergleichbaren Weiterbildungen schaffen sollen. Bislang sind drei Lehrgänge in der Pilotgruppe des DIHK, der DIHK-Bildungs-GmbH und der Wirtschaftskammer Österreich entstanden (Stand: 2. Quartal 2006):

  • Europäischer Officemanager (IHK)
  • Europäischer Marketingmanager (IHK)
  • EnergieManager (IHK) / European EnergyManager

Die neue IT-Weiterbildung

Das neue IT-Weiterbildungssystem basiert auf Weiterbildung am Arbeitsplatz: ArbeitsProzessOrientiert (APO). So wird die Qualifizierung anhand realer betrieblicher Projekte durchgeführt.

Nach der Ausbildung in einem IT-Beruf kann die Weiterbildung zum IT-Spezialisten, Operativen Professional oder Strategischen IT-Professional erfolgen. Auch Seiteneinsteiger haben hiermit die Chance, im Rahmen des IT-Weiterbildungssystems das gewonnene Wissen zu systematisieren, zu reflektieren und gezielt zu erweitern. Mit europaweit verwertbarem Abschluss.

Fortbildungen mit IHK-Abschluss:

  • Kaufmännische Lehrgänge
  • Industriemeister-Lehrgänge
  • EDV-Fortbildungen
  • weitere Lehrgänge der IHK’n
  • Europäische IHK-Zertifikate
  • Studium

Hinweis: ob und an welchen IHK-Standorten die unten aufgeführten IHK-Abschlüsse angeboten werden, können Sie in der Kursdatenbank recherchieren.

Einführungslehrgang der IHK

Die Lehrgänge zum Fachwirt oder Fachkaufmann/-frau gehen von Vorkenntnissen aus, die dem Niveau der kaufmännischen Abschlussprüfung entsprechen. Sollten Sie sich nicht sicher fühlen in Buchführung, Recht oder im kaufmännischen Rechnen, besuchen Sie den Einführungslehrgang. Sie erleichtern sich dadurch die Teilnahme und können dem Unterrichtsstoff im eigentlichen Lehrgang ohne große Probleme folgen.

Information über den Zugang Berufstätiger zu einem Studium nach den Bestimmungen des Landeshochschulgesetzes (LHG) sowie der Berufstätigenhochschulzugangsverordnung (BerufsHZVO): MWK-Informationsschrift zum Hochschulzugang für Berufstätige (pdf)

Studieninteressierte mit besonderer beruflicher Qualifikation können auch ohne schulische Studienberechtigung studieren. An baden-württembergischen Hochschulen gibt es zwei Zugangswege:

1.) Allgemeiner Hochschulzugang für Absolventen einer anerkannten beruflichen Aufstiegsfortbildung, beispielsweise Meister oder Fachwirt

2.) Fachgebundener Hochschulzugang über eine berufliche Qualifikation und eine Eignungsprüfung (Zugangsweg für beruflich Qualifizierte mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung und dreijähriger Berufserfahrung für ein fachlich entsprechendes Studium)

Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte beantragen (Serviceportal Baden-Württemberg)

Die berufliche Fortbildung zum Industriemeister ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Die Fortbildung ist entweder bundesweit einheitlich durch eine Rechtsverordnung des Bundes oder durch Rechtsvorschriften einzelner Industrie- und Handelskammern festgelegt. Sie erfolgt an Bildungseinrichtungen im Bereich von Industrie und Handel.

Die Fortbildung ist in folgenden Fachrichtungen möglich:

Akustik und Trockenbau
Bekleidung
Betonsteinindustrie
Buchbinderei
Chemie
Digital- und Printmedien
Elektrotechnik
Flugzeugbau
Fruchtsaft und Getränke
Gebäudetechnik
Gießerei
Glas
Gleisbau
Holz
Holzbearbeitung
Holzverarbeitung
Hüttentechnik
Isolierung (Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz)
Keramik
Kraftverkehr
Kunststoff und Kautschuk
Lack
Lebensmittel
Leit- und Sicherungstechnik – Eisenbahn
Leitungsbau
Luftfahrttechnik
Mechatronik
Metall
Naturwerkstein
Optik
Papierverarbeitung
Pharmazie
Polsterei und Polstermöbel
Rohrleitungsbau
Rohrnetzbau und Rohrnetzbetrieb
Rohrnetz – Schwerpunkt Gas, Wasser
Sägeindustrie
Technische Wagenbehandlung – Eisenbahn
Textil

Quelle: Arbeitsagentur

Weitere Lehrgänge

Animation im Tourismus
Ausbildung der Ausbilder/innen (AEVO)
Berufs- und Arbeitspädagogischer Lehrgang
Design-Management
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
Bilanzbuchhaltung International
Fachwirt im Gastgewerbe
Floristmeister
KFZ-Servicetechniker
Kurzschrift-, Maschinenschreib- und Phonotypistenprüfung
Küchenmeister
Medienfachwirt
Meister für Schutz und Sicherheit
Netzmonteur
Touristikfachwirt
Werkschutzfachkraft

Betriebswirt IHK
Bilanzbuchhalter/in International
Controller IHK
Fachberater für Finanzdienstleistungen
Fachkaufmann/-frau für Außenwirtschaft
Fachkaufmann/-frau für Einkauf und Logistik
Fachkaufmann/-frau für Marketing
Fachkaufmann/-frau für die Verwaltung von Wohnungseigentum X
Fachkaufmann/-frau für Werbung und Kommunikation
Fachwirt für Finanzberatung
Fachwirt für die Messe-, Tagungs- und Kongresswirtschaft
Fachwirt für Finanzberatung
Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen
Fitnessfachwirt
Fremdsprachenkorrespondent/in Englisch
Geprüfter Bankfachwirt
Geprüfter Bilanzbuchhalter
Geprüfter Fachkaufmann/-frau für Büromanagement
Geprüfter Immobilienfachwirt
Geprüfter Industriefachwirt
Geprüfter IT-Betriebswirt: Geprüfter Informatiker, Geprüfter Wirtschaftsinformatiker
Geprüfter Medienfachwirt
Geprüfter Personalfachkaufmann/-frau
Geprüfter Versicherungsfachwirt
Geprüfter Verkehrsfachwirt
Handelsfachwirt
Sportfachwirt
Technischer Betriebswirt IHK
Technischer Fachwirt
Wirtschaftsassistent

Zur Meisterprüfung wird zugelassen:

  • wer eine Gesellenprüfung oder eine entsprechende Abschlussprüfung in dem Handwerk bestanden hat, in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll oder
  • wer in einem anderen Handwerk die Gesellenprüfung oder in einem anerkannten Ausbildungsberuf die Abschlussprüfung bestanden hat und in dem Handwerk in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll eine mehrjährige Tätigkeit ausgeübt hat. Der erfolgreiche Abschluss einer Fachschule ist bei einjährigen Fachschulen mit einem Jahr, bei mehrjährigen Fachschulen mit zwei Jahren auf die Berufstätigkeit anzurechnen. Der Nachweis einer Berufstätigkeit bei der Zulassung zur Meisterprüfung entfällt, wenn bereits eine Meisterprüfung oder eine der handwerklichen Meisterprüfung entsprechende Prüfung nach dem Berufsbildungsgesetz abgelegt wurde.

Die Meisterprüfung ist nur für die selbstständige Ausübung eines so genannten „Vollhandwerkes“ erforderlich. Die Zahl der dazu zählenden Gewerke wurde im Jahre 2004 von 94 auf 41 reduziert. Gewerbe, die nicht zu den Vollhandwerken zählen, bedürfen keiner Meisterprüfung, sondern müssen nur bei der Handwerkskammer angemeldet werden.

Inhalt der Meisterprüfung:

  • praktische Prüfung (Teil I)
  • Prüfung der fachtheoretischen Kenntnisse (Teil II)
  • Prüfung der wirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse (Teil III)
  • Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse (Teil IV)
zulassungspflichtige Gewerke zulassungsfreie Gewerke
Bäcker Behälter- und Apparatebauer
Elektrotechniker Buchbinder
Feinwerkmechaniker Damen- und Herrenschneider
Fleischer Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
Friseure Fotografen
Informationstechniker Galvaniseur
Installateur- und Heizungsbauer Holzblasinstrumentenmacher
Karosserie- und Fahrzeugbauer Keramiker
Klempner Klavier- und Cembalobauer
Konditoren Modellbauer
Kraftfahrzeugtechniker Modisten
Landmaschinenmechaniker Müller
Maler und Lackierer Orgel- und Harmoniumbauer
Maurer und Betonbauer Sattler und Feintäschner
Metallbauer Schilder- und Lichtreklamehersteller
Ofen- und Luftheizungsbauer Siebdrucker
Orthopädietechniker
Stuckateure
Tischler
Zahntechniker
Zimmerer

In welchen Berufen Ihre Handwerkskammer Meisterprüfungen abnimmt, erfahren Sie bei Ihrer Handwerkskammer.

Die Meisterprüfung kann aber auch an einer Meisterschule (einjährige Vollzeitschule) abgelegt werden.

Einen Überblick über die Meisterschulen in Deutschland bietet das Deutsche Handwerksblatt auf seiner Website. Angegeben sind Meisterschulen der Handwerkskammern und anderer Bildungsstätten, beispielsweise die privaten.

Außerdem erhalten Sie Informationen darüber, ob es bei der jeweiligen Schule einen Prüfungsausschuss zu Ihrem Meisterberuf gibt und welche Prüfungsteile angeboten werden (Fachpraxis, Fachtheorie, Betriebswirtschaft & Recht, Berufs- & Arbeitspädagogik). Daneben finden Sie dort Angaben zur zeitlichen Organisation, also ob die Kurse berufsbegleitend oder ganztägig stattfinden.

Mit Fachhochschulreife und Lehre im kaufmännischen Bereich bzw. Hochschulreife bieten sich verschiedene Studiengänge an. Durch den Nachweis einer Eignungsprüfung können bestimmte Berufsgruppen wie z.B. Erzieher, Heilpädagogen sowie Alten- und Krankenpfleger die Zugangsberechtigung für berufsnahe Studiengänge erwerben (eingeschränkter Hochschulzugang).

In der Online-Datenbank finden Sie alle Hochschulen in Baden-Württemberg, deren Studiengänge, Abschlussarten und Prüfungsordnungen, sowie einen Überblick über die verschiedenen Zugangswege und spezielle Voraussetzungen für einzelne Studiengänge.

Master of Science (MSc)

Die IHK Zentrum für Weiterbildung Heilbronn GmbH hat gemeinsam mit der Donau-Universität Krems drei postgraduale Studien für Geprüfte Betriebswirte, Geprüfte Technische Betriebswirte sowie IT-Professionals konzipiert.

Rahmenvoraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die erfolgreich abgelegte Prüfung IHK-Betriebswirt/in, Geprüfte/r Betriebswirt/in, Technische/r Betriebswirt/in IHK, Geprüfte/r Technischer Betriebswirt/in und Geprüfte/r IT-Professional vor der IHK gemäß der entsprechenden Prüfungsordnung.

Über die Zulassung wird im Einzelfall entschieden & erfolgt grundsätzlich nach einem persönlichen Bewerbungsgespräch.

Studiengänge:

  • MSc – Strategie, Technologie und ganzheitliches Management
  • MSc – Supply-Chain-Management
  • MSc – IT-Consulting

Animation im Tourismus
Ausbildung der Ausbilder/innen (AEVO)
Berufs- und Arbeitspädagogischer Lehrgang
Design-Management
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
Bilanzbuchhaltung International
Fachwirt im Gastgewerbe
Floristmeister
KFZ-Servicetechniker
Kurzschrift-, Maschinenschreib- und Phonotypistenprüfung
Küchenmeister
Medienfachwirt
Meister für Schutz und Sicherheit
Netzmonteur
Touristikfachwirt
Werkschutzfachkraft