Toleranz und Akzeptanz
Interkulturelle Bildung und Kommunikation leistet einen wesentlichen Beitrag zur Integration und gegenseitigen Toleranz und fördert damit die Weltoffenheit einer Gesellschaft, die sich der Globalisierung nicht verschließen kann. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass aus Einwohnern unterschiedlicher Herkunft Bürgerinnen und Bürger eines Gemeinwesens werden.
Interkulturelle Bildung vermittelt gesellschaftlich unverzichtbare Schlüsselkompetenzen wie Einfühlungsvermögen, Solidarität, Toleranz und Akzeptanz sowohl gegenüber bekannten als auch fremden Kulturen.
Interkulturelle Bildung will den Brückenschlag zwischen verschiedenen Kulturen leisten, die positive Verarbeitung von Differenzen und das Verständnis für andere Perspektiven fördern. So sollen Menschen auch dazu befähigt werden, die Ambivalenzen zu ertragen, die sich aus der Gleichzeitigkeit der eigenen und der anderen Kultur ergeben. Somit geht interkulturelles Lernen weit über Sprachkompetenz hinaus und offenbart einen umfassenden Charakter, in dem z. B. die einheimische Bevölkerung in den Lernprozess einbezogen wird und die Perspektiven und Bedürfnisse von Minderheiten berücksichtigt werden. Durch interkulturelle Bildung wird die Integration von Individualität und erlebter Pluralität, von Bekanntem und Unbekanntem, Eigenem und Fremden mit dem Ziel gegenseitiger Toleranz und Akzeptanz angestrebt.










