
Die Gesundheitsbildung muss zukünftig noch mehr
- nach gesundheitsfördernden Faktoren suchen und weniger nach krankmachenden (Ressourcenansatz);
- Menschen mit ihren unterschiedlichen Belangen und Bedürfnissen in ihrem jeweiligen sozialen und ökologischen Umfeld berücksichtigen (Subjektorientierung);
- Angebote direkt in der Lebenswelt der (benachteiligten) Menschen etablieren (Settingansatz);
- körperliche, psychische, soziale und ökologische Faktoren verbinden (multifaktorielles Verständnis von Gesundheit);
- Lernbedürfnisse und Gesundheitshandeln von Erwachsenen aufgreifen im Kontext von freiwilliger Partizipation und sozialem Lernen (Fokus Erwachsenenbildung);
- von lebenslangem Lernen ausgehen (Gesundheit als Lernprozess begreifen, der früh beginnen und nie enden sollte);
- Selbstbestimmung von Menschen über ihre Gesundheit als kollektive Aufgabe fördern und individueller Schuldzuweisung oder staatlicher Bevormundung gegensteuern.

